Die Stadt der römischen Keramiken liegt da, wo die Via Emilia auf den Fluss Lamone trifft.
Auf den herrlichen zentral gelegenen Plätzen sind die Paläste aus dem Mittelalter und
der Renaissance nicht verschwunden. Die Kathedrale beherbergt in einer Kapelle eine
Arca die S. Savino von Benedetto da Maiano. Im früheren Kloster S. Maglorio zeigt das
Museo internazionale delle ceramiche seine reichhaltige Keramikausstellung.
Die Majoliken aus Faenza: der Glanz und die Farben der Renaissance
In Faenza
kann man eine der schönsten und vollkommensten Kunstsammlungen der Welt besichtigen
Sie ist im Internationalen Keramikmuseum zu besichtigen und zählt Stücke aus Keramik,
aus der ganzen Welt stammend und aus jeder Epoche.
Es sind Amphoren der Klassik zu bewundern bis hin zu den modernen Kunstwerken von
Chagall und Picasso, außerdem eine reiche Sammlung Keramikwerke aus der goldenen Zeit
der Renaissance. Andere Kunstsammlungen von großem Interesse kann man in der
"Pinacoteca Comunale" (staedtischer Gemaeldegalerie) bewundern, im Museum Bendandi und
in der Bibliothek Manfrediana. der Keramik zum Die geschichtliche Produktion der Majoliken
ist überall in der Welt bekannt. Diese Tradition stammt aus der glücklichen Verwicklung
verschiedener Situationen.
Der Boden dieses Ortes ist reich an Tonerde, durch die jahrhunderte hinweg hatte man gute politische
und wirtschaftliche Verbindungen mit der nahen Toskana
(besonders mit Florenz).
Nicht zu vergessen das spürbare Gefühl für diese Kunstform.
Kunst, Folklor und Sport bei attraktiven Veranstaltungen
Der »Palio del Niballo«, ein spektakuläre Turniere zwischen fünf »Rittern« der Stadtteile
von Faenza, lässt im Juni die Kämpfe und das Leben der Epoche unter Manfredanischer
Herrschaft wieder erwachen. Die hundert Kilometer Florenz- Faenza, ist ein spannender
Wettkampf, der am letzten Wochenende des Monats Mais stattfindet und zu dem sich
internationale Athleten treffen.
Faenza befindet sich am Fuße der Voralpen und ist ein bedeutendes landwirtschaftliches Gebiet.
Weinberge mit Spuren der antiken römischen Zenturiate und reiche Gärten im Flachland.
Nahe der Stadt, in den grünen Tälern der Samoggia und Lamone, gibt es viele Villen aus dem
siebzehnten und dem vorigen jahrhundert, eingebettet in noblen Parks oder angekündigt durch lange Zypressenalleen.
Man durchläuft Gebirgskämme, wo man Marienglas entdecken kann, auf der Entdeckungsreise
der Dolinen, Schluchten, Karstbrunnen. Von großem Interesse sind die Ausflüge zum
karsischen Park der Grotte »Tanaccia« und zum Naturpark »Carnè«, ein großes grünes Gebiet
mit einem Besucher- und Erfrischungszentrum. Ein anderer, spannender Weg, durch Wälder und
Ruinen mittelalterlicher Festungen, beginnt von Croce San Daniele bis Cà Malanca im Tal des Sintria.
Am Ende dieses Ausflugswegs kann man ein Widerstandsmuseum besichtigen.
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