Como
ist eine italienische Stadt in der Lombardei, Hauptort der
Provinz Como, 45 km
nördlich von Mailand, am gleichnamigen See und der Grenze zur
Schweiz gelegen. Como ist die grösste Stadt der schweiz-italienischen Metropolregion Tessin,
Das römische Comum scheint zwar von einiger Bedeutung gewesen zu sein, es ist aber
wenig davon erhalten. Es gibt verschiedene Aussagen darüber, welchem Stamm es
ursprünglich gehörte. Es gehörte zu Gallia Cisalpina und kam erstmals 196 v. Chr. mit
Rom
in Kontakt, als M. Claudius Marcellus Insubres und Comenses eroberte. 89 v. Chr.
hatte es durch die Raetier Schäden erlitten und wurde von Pompius Strabo wiederaufgebaut.
Zusammen mit dem übrigen Gallia Transpadana erhielt es die Bürgerrechte. Kurz danach
scheinen 3.000 Kolonisten dorthin geschickt worden zu sein. Sicher ist, dass Gaius Iulius
Caesar 59 v. Chr. 5.000 Kolonisten ansiedelte, und der Ort erhielt den Namen Novum Comum.
In der Kaiserzeit erscheint es als municipium und wird allgemein nur Comum genannt. Der
Ort war wohlhabend; er hatte eine wichtige Eisenindustrie, und die Ufer des Sees waren mit
Villen übersät. Er war außerdem der Ausgangspunkt für die Überfahrt über den See, um zum
Splügenpass und zum Septimerpass zu kommen (siehe auch Chiavenna). Como war der Geburtsort
sowohl Plinius des Älteren als auch Plinius des Jüngeren. Letzterer gründete hier Bäder und
eine Bibliothek und spendete Geld zur Unterstützung von Waisen. Im späten Kaiserreich gab es
einen praefectus classis Comemsis, und es wurde als starke Festung be Como litt erheblich
unter den frühen germanischen Invasionen. Viele der Einwohner nahmen auf der Isola Comacina
bei Sala Zuflucht, kehrten aber in der langobardischen Zeit zurück. In dieser Zeit begannen
die magistri Comacini, eine privilegierte Zunft der Architekten und Steinmetze zu gründen,
die auch in anderen Teilen Italiens beschäftigt wurden. Como kam dann unter die Herrschaft
der Erzbischöfe von Mailand, gewann gegen Ende des 11. Jahrhunderts aber seine Freiheit wieder.
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts brach zwischen Como und Mailand Krieg aus, und nach zehn
Jahren wurde Como eingenommen und seine Befestigungen 1127 geschleift. 1154 zog es aus der
Ankunft Friedrich Barbarossas Vorteil und blieb ihm während des ganzen Krieges mit dem
Lombardenbund treu. Nach häufigen Kämpfen mit Mailand fiel Como 1335 unter die Macht der
Visconti. 1535 fiel es wie der Rest der Lombardei unter die spanische Herrschaft, und 1714
unter die österreichische. Von da an teilte es das Schicksal Mailands. In der napoleonischen
Ära war es die Hauptstadt des Départements Lario. Seine Seidenindustrie und die Lage am Eingang
der Alpenpässe verliehen ihm selbst da einige Bedeutung. Como trug wesentlich zu den nationalen
Aufständen gegen die österreichische Herrschaft 1848/49 bei.
Sehenswürdigkeiten:
- Dom [1396 - 1744]
- Antike Stadtmauer
- Antikes Stadtverwaltungsgebäude Broletto
- S. Abbondio [romanische Kirche mit Fresken aus dem 11. Jahrhundert]
- Villa Olmo
- Castello Baradello
- Große Fußgängerzone im historischen Stadtkern
- Funicolare - historische Standseilbahn von Como nach Brunate
Suchen Sie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus für Ihren Urlaub in Como, oder wollen Sie sich einfach nur
über Como informieren, dann sind Sie bei uns richtig. Adrialin ist ein großer Anbieter in Deutschland
für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Italien mit einem Riesenangebot an Hotels und Ferienanlagen.